Theater in Heimschuh

Das Theaterspiel hat in Heimschuh schon lange Jahre Tradition. Erste Anfänge gab es in den frühen 50er Jahren, wo unter der Leitung des damaligen Stationskaplans Franz Schuster unter anderem im Magazin des Kaufhauses Neumann gespielt wurde. Als später unter Mithilfe der Bevölkerung  das Pfarrheim gebaut wurde, fand das Theater  hier eine Heimstätte. Der Saal wurde damals schon so geplant, dass der Boden nach hinten zu anstieg. Von der so genannten „Guckkastenbühne“, die auch Platz für die Leinwand eines Pfarrkinos bot,  hatten auch die Besucher in der letzten Reihe ausgezeichnete Sicht.

Nach vielen Aufführungen durch die damalige Katholische Jugend unter der Regie von Pfarrer Franz Schuster und VOL Luise Sabathi wobei neben Lustspielen auch Ritterstücke oder Tragikomödien gespielt wurden, geriet das Laientheater kurzzeitig in Vergessenheit.

Erst nach der Gründung des Bundes Steirischer Landjugend wurde unter Obmann Johann Moitz wieder Theater gespielt. In erster Linie waren das Stücke, die man als ländlichen Schwank bezeichnen kann. Das Repertoire wurde zwar oft belächelt, doch der Erfolg gab den Spielern recht und die Aufführungen waren durchwegs gut besucht. Leider war aber auch damit Ende der 80er Jahre bald wieder Schluss. Nach dem Ausscheiden der Führungsgeneration (unter anderem Rudolf Jos, Peter Scherr, Alois Reich sowie Gerti, Elfi und Christa Moitz) gab es kaum mehr Nachwuchs.
Erst 1997 wurde dann, anlässlich der geplanten Kirchenrenovierung, von der ehemaligen Landjugendführung der Vorschlag gemacht, dieses Vorhaben durch die Einnahmen aus einem Theaterstück zu unterstützen.

Das Stück: „Der Seetaler Luis als Wunderdoktor“ war dann die Geburtsstunde des heutigen Theatervereins, der jährlich einmal mit einem lustigen, doch immer recht anspruchsvollen Stück, die Lachmuskeln der zahlreichen Besucher strapaziert. Dabei kommt es der Vereinsführung besonders darauf an, keinesfalls mit derben Späßen seichte Unterhaltung zu bieten. Deshalb stehen die Aufführungen durchwegs auf hö-herem Niveau. Außerdem kommt es immer wieder vor, dass  nach Art eines Kabaretts zeitkritisches  oder tagespolitisch aktuelles Geschehen mit verarbeitet wird.

Seit einigen Jahren finden diese Aufführungen nicht nur im Pfarrsaal, sondern auch als „Theater im Buschenschank“ im Weingut Schneeberger in Pernitsch statt. Dieses „Theater der anderen Art“ spielt mitten im Publikum und hat eine besondere Atmosphäre.

Der Vorstand des Vereines:
Obmann: Johann ADAM
Stellvertreter: Rudolf JOS und Siegfried ALBRECHER
Schriftführer: OSR VS-Dir. i.R. Hans GSCHWANTLER
Schriftführerstellvertreter: Maria WIEDNER und Silvia BAUER 
Kassier: Karin BRODESSER und Carina HARING
Kassierstellvertreter: Hans-Peter POSCH
Werbung: Reinhold LEGAT

Rechnungsprüfer: Siegfried INNERHOFER und Karin GRILL

Theater in Heimschuh: "Brautschau im Irrenhaus"

Fotos: Waltraud Fischer

Ort: Schutzengelhalle Heimschuh

Aufführungstermine:

Samstag: 11. März 2017; 19.30 Uhr
Sonntag: 12. März 2017; 14.30 Uhr
Freitag: 17. März 2017; 19.30 Uhr
Samstag: 18. März 2017; 19.30 Uhr
Sonntag: 19. März 2017; 14.30 Uhr
Freitag: 24. März 2017; 19.30 Uhr
Samstag: 25. März 2017; 19.30 Uhr
Dienstag: 28. März 2017; 19.30 Uhr

Eintritt:

Erwachsene: Euro 9,- / Kinder: Euro 4,-

KARTENRESERVIERUNG:
Raiffeisenbank Heimschuh Tel. 03452/83242. Kartenreservierungen außerhalb der Geschäftszeiten der Raiffeisenbank Heimschuh sind bei Herrn Siegfried Albrecher unter Tel. 0681/81918161 möglich. 
Kinderkarten und Restkarten sind an der Theaterkasse erhältlich.

Zum Stück:

"Brautschau im Irrenhaus" von Manfred Bogner

„Gut Ding braucht Weile“ heißt ein altes Sprichwort und so ist es erst heuer so weit, dass das traditionelle „Theater in Heimschuh“ von der bisherigen Bühne im Pfarrsaal in die neue, von der Gemeinde als modernes Veranstaltungszentrum errichtete Schutzengelhalle, übersiedeln kann.

Ehrlich gesagt: Schweren Herzens und mit einem lachenden und einem weinenden Auge, war doch der bisherige Theatersaal einmalig im Bezirk. Das heimelige Ambiente des kleinen Saals, das nostalgische Flair und eine Bühne, deren Vorhang noch aus der Zeit um 1900 stammte, lassen Wehmut aufkommen. Doch die Zeit bleibt nicht stehen! Neue Sicherheitsbestimmungen, die Beengtheit des Raumes, sowie Sanitäranlagen, die dem heutigen Standard nicht mehr entsprachen, machten den Umzug notwendig.

Allerdings war es Ziel aller Mitglieder, soviel liebgewonnene Athmospäre wie möglich in die neue Halle mitzunehmen. Keine einfache Aufgabe, doch mit vereinten Kräften, viel Eigeninitiative, aber auch großem finanziellem Einsatz, der die letzten Ersparnisse buchstäblich „auffraß“, ist das zum Glück gelungen. Überzeugen Sie sich ab 11. März davon!

An diesem Tag hat das neue Stück, „Brautschau im Irrenhaus“von Manfred Bogner, Premiere. Ein bäuerlicher Schwank, rund um einen „fleißigen“ Sohn, der das „Hotel Mama“ genießt und mit einem gleichgesinnten Freund in allen Gasthäusern der Gegend zu hause ist. Das geht so lange gut, bis seinen Eltern der Geduldsfaden reißt.

Unter der Regie von Hans Gschwantler spielen für Sie die Herren: Sigi Albrecher, Thomas Scherr, Reinhold Legat, Siegfried Innerhofer und Hans Adam, sowie die Damen: Pamela Trabi, Helga Weidinger, Silvia Bauer, Carina Haring, Laura Schmiderer und Jasmin Hude.

 

Die bisherigen Aufführungen