Das war das Theater in Heimschuh 2015 - Die Powerfrauen

Auch heuer kann der Verein: „Theater in Heimschuh“ stolz auf einen erfolgreichen Saisonstart zurückblicken. Mit dem ländlichen Schwank: „Die Powerfrauen“ wurde wieder einmal ein Stück gewählt, das so richtig nach dem Geschmack des zahlreichen Publikums war. Vor allem die Leistungen des gesamten Ensembles begeisterten und somit gebührt vor allem den Darstellerinnen und Darstellern, aber auch der Maskenbildnerin, Heidi Schimpel in erster Linie der Dank der Zuschauer und des Vereins. Weiters danken wir allen Sponsoren für ihre Unterstützung und den „guten Geistern des Vereins“, die heuer erstmalig für den Ausschank verantwortlich waren.
Nicht nur die vier Powerfrauen, Nadja Tzimos-Hrozny als Martha Gruber, Sabrina Zweidick als Pfarrersköchin, Karin Brodesser als Luise Steiner, sowie Silvia Bauer als Anna Moser brillierten, sondern auch Karin Grill, eine Urlauberin aus der Schwyz, überzeugte als feminine Verführerin der “geknechteten“ Ehemänner.
Diese, angeführt von Sigi Albrecher, in der Rolle des Anton Gruber als Wirt und Bürgermeister, weiters Johann Adam als Briefträger Fritz Steiner und Siegfried Innerhofer als Josef Moser, einem „keuschen“ Schwerenöter, waren anfangs auf der Verliererstraße, wussten sich dann aber mit Fortlauf des Stückes entsprechend zu wehren. Als dann schließlich der Vorschlag gemacht wurde, die Anführerin der Amazonen an den Junggesellen und Polizisten Ernst Schachner, treffend dargestellt von Reinhold Legat, als Haushälterin zu „verleasen“, begann sich dann das Blatt zu wenden.
Eine Liebesgeschichte zwischen Stefan Steiner, der nach dem Wunsch seiner Mutter unbedingt Pfarrer werden sollte und Julia, der Tochter der Wirtsleute, machte das Ganze auch noch romantisch. In der Rolle des Stefan überzeugte Christof Zweidick und Carina Haring fühlte sich in der Rolle der Julia sichtlich wohl. Schließlich hatte auch Stefans Freund, sein Studienkollege Thomas Kurz, der sich letztendlich in die Pfarrersköchin „verknallt“ hatte, bei der glücklichen Lösung des heiklen Problems aus Sicht der Gleichberechtigung wesentlichen Anteil. In der Rolle dieses „verfressenen“ und immer durstigen, aber auch schlagfertigen Studenten, machte Thomas Scherr hervorragende Figur.
Regie führte auch diesmal wieder OSR Hans Gschwantler, der das Stück wie immer aktualisiert und lokalbezogen adaptiert hatte. Ein besonderer Dank gilt aber auch dem Spielberater Christian Ruck aus Graz, der in zahlreichen Bühnenproben so wie bisher letzte und entscheidende Details herausarbeitete und so zu diesem überwältigenden Erfolg beigetragen konnte.
Wie schon angekündigt, werden dies wohl die letzten Aufführungen in diesem schon nostalgischen Ambiente gewesen sein. Die Bausubstanz ist trotz vieler Bemühungen und vor allem großem finanziellem Aufwand nicht mehr zu retten. Andererseits muss die Gemeinde in den Ausbau der Schutzengelhalle investieren, damit hier weiterhin Veranstaltungen genehmigt werden können. Der geplante Zubau ist deshalb so konzipiert, dass alle Vereine hier „Heimat“ finden und auch für die Pfarre die benötigten Räume zur Verfügung stehen. Theater in Heimschuh wird es also weiterhin geben und wir freuen uns alle, wenn es im kommenden Jahr wieder heißt: „Vorhang auf!“

Das war das Preisschnapsen 2014

Am 27. Dezember 2014 veranstaltete der Fußballverein sein schon traditionelles Preisschnapsen in der Schutzengelhalle. Auch diesmal war die Teilnehmerzahl mit 124 Teilnehmern (16 Damen und 108 Herren) wieder sensationell. Nach mehr als 20 Runden, in denen sich die Schnapser einen fairen Wettkampf lieferten, standen die Sieger fest. In der allgemeinen Wertung gewann Franz Bernhard aus Kitzeck/S. vor Karl Posch aus Heimschuh und Karl Godl aus Wettmannstätten. In der Damenwertung gewann Frau Elfriede Feichtinger, die in der Gesamtwertung den 13. Rang erreichte, vor Gerti Wertli und Johanna Muser.

Besonders begehrt waren diesmal wieder die Lose für die wertvollen Warenpreise und so war Daniel Held aus Heimschuh über den Gewinn eines der vielen tollen Hauptpreise - einen Farbfernseher (Flat-Screen Flachbildschirm) im Wert von 500,- Euro - der von den Firmen Elektro Krammer, Erdbewegung Riffl, Holzbau Watz und von Bürgermeister Alfred Lenz zur Verfügung gestellt wurde, mehr als nur überrascht. Weiters gewannen Rudolf Jos aus Heimschuh eine Vinothek mit 60 Flaschen Wein und Frau Aloisia Gsell aus Heimschuh eine Vinothek mit 40 Flaschen Wein.

Der Fußballverein bedankt sich bei allen Teilnehmern, bei den Sponsoren der vielen Warenpreise und den Gönnern, vor allem aber auch bei den vielen freiwilligen Mitarbeitern und Helfern, die den großartigen Erfolg dieser Veranstaltung erst ermöglichten.

Das war das Sternthalergewinnspiel 2014

Der Höhepunkt des diesjährigen "Sternthaler-Gewinnspiels" war am 8. Dezember die Verlosung beim Sparmarkt Heimschuh, wo viele Besucher die vorweihnachtliche Stimmung bei Glühwein, Punsch und Imbissen genossen. Auch heuer wurden wieder viele Warenpreise und als Hauptpreis ein brandneuer Seat Ibiza Chili im Wert von € 10.430,- verlost.

Diesen Hauptpreis gesponsert von den Firmen: Autohaus Hüttl in Gleinstätten, ,SPAR in Heimschuh, Kfz-Zöhrer in Nestelberg bei Heimschuh, Holzbau Watz in Heimschuh, Selbstvermarktung Posch in Heimschuh, Buschenschank Schneeberger in Pernitsch bei Heimschuh, Raiffeisenbank Heimschuh, WSB-Bau GmbH. in Leibnitz und Heimschuh, Fliesen Klampfer in Lebring, Resch & Partner Tennishallen GmbH. in Heimschuh, Südsteirischer Brennstoffvertrieb Jos in Wagna mit Cafe SOI in Kaindorf/S., Posch Hendl in Heimschuh, Hartlieb Kernöl in Heimschuh, BGD Steiner in Lebring, Leitschienenbau Zmugg in Kitzeck/S., Webagentur Körbler in Leibnitz, Planungsbüro Schirnik in Lebring, Cafe-Genuss in Lebring gewann Herr Willi Rebene aus St.Veit/V.

Weitere Gewinner von Warenpreisen waren:

1 Farbfernseher im Wert von € 500,- gespendet von der Firma Krammer Elektrotechnik GmbH. und verschiedenen Heimschuher Wirtschaftstreibenden gewann Frau Anna Kriegl aus Leibnitz.
1 Paar Ski im Wert von € 450,- gespendet von der Firma Sport-Überbacher in Leibnitz gewann Herr Siegfried Wilfling aus Tillmitsch.
1 Gutschein im Wert von € 400,- gespendet von der Firma Neuhold Datensysteme GmbH. in Graz gewann Frau Barbara Sauer aus Nestelberg bei Heimschuh.
1 Gutschein im Wert von € 300,- gespendet von der Firma Auto-Shop Repolusk aus Obervogau gewann Frau Waltraud Schreiner aus St.Veit/V.
1 Sparbuch mit einer Einlage von € 150,- gespendet von der Raiffeisenbank Heimschuh gewann Frau Silke Held aus Unterfahrenbach bei Heimschuh.
1 Karton Motoröl im Wert von € 150,- gespendet von der Firma Südsteirischer Brennstoffvertrieb Jos gewann Herr Johann Harald Uedl aus Heimschuh.

Der Fußballverein Heimschuh gratuliert Herrn Willi Rebene zum Gewinn des Hauptpreises und allen anderen Gewinnern recht herzlich und bedankt sich auf diesem Wege bei allen Sponsoren, Förderern und Gönnern für die großartige Unterstützung.


Landesausstellung 2004

Unter dem Titel: Die Römer, veranstalten die Gemeinden Leibnitz, Seggauberg und Wagna eine Zeitreise in die Vergangenheit unseres Heimatlandes. Rund um die ehemalige Römerstadt „Flavia Solva“ sollen zahlreiche Veranstaltungen die Besucher mit der Kultur und dem Leben der alten Römer vertraut gemacht werden. Im Schloss Retzhof  beschäftigt man sich mit der Geschichte des Römerreiches und  der Stadt Flavia Solva, während man im Schloss Seggau den Themen Religion, sowie Kult und Brauchtum breiten Raum gibt. Leibnitz selbst wird  Zentrum von Großveranstaltungen sein. Die Gemeinde Wagna wird versuchen, in einer nachgebauten Römersiedlung das Flair des damaligen Alltagslebens mit seinen Händlern und Handwerkern wieder auferstehen zu lassen.

Anlässlich dieser Landesausstellung haben aber auch die neun Gemeinden, die  sich im Rahmen eines EU-geförderten Projektes zum Verein: „Mythenreich - Südsteirisches Weinland“ zusammengeschlossen haben, viel vor. Wenn auch Großklein wegen seiner historischen Bedeutung mit den Urnen- und Hügelgräbern auf dem Burgstallkogel im Mittelpunkt dieser archäologischen Aktivität steht, so will auch Heimschuh mit einem umfangreichen Rahmenprogramm zur Bereicherung der Landesausstellung 2004 beitragen.

Unsere Gemeinde, damals an einer uralten Handelsstraße der keltischen Epoche gelegen, stellt mit dem Königsberg einen Mittelpunkt keltischen Lebens dar. Diesen Spuren will man nun folgen und auf dem Königsberg, dort wo sich in der Hallstattzeit eine Siedlung befand, einen keltischen Wehrturm errichten.

Eine Ausstellung im Kulturraum Königsberg widmet sich ab 29. Mai den Königsbergen von Ostpreußen, Tieschen (mit der größten urnenfeldzeitlichen Siedlung der Steiermark), Brunn bei Fehring (mit dem Heiligtum des Jupiter Uxlemitanus), dem Königsberg bei Kumrovec in der ehemaligen Untersteiermark und dem Königsberg in Heimschuh selbst.

Ein Projekt rund um die Verhüttung und Gewinnung des Norischen Eisens, das zusammen mit der Eduard-Staudinger-Hauptschule Leibnitz durchgeführt wird, präsentiert sich vom 14. bis 18. Juni. An diesen Tagen wird das Schmelzen von Eisen, die Eisenverarbeitung aber auch die Farberdevorkommen im Raum Heimschuh Schwerpunkt dieser Projektarbeit sein.

Ein Schauschmieden durch den Keltenschmied Ewald Stani am 4. und 25. Juli sowie am 8. und 29. August schließen dieses Projekt ab.

Darüber hinaus befasst sich das Bildhauersymposion 2004 bei der Keltentaverne Koschak vom 10. bis 18. Juli mit den „Keltische Spuren“.

Die Panoramagalerie Sulmtal zeigt auf dem Wanderweg nach Kitzeck Werke zeitgenössischer Kunst.

 

Keltischer Wehrturm am Königsberg

Auf dem Königsberg in Heimschuh befand sich eine ausgehnte hallstattzeitliche Siedlung. Nur wenige Gehminuten vom neuen Kulturraum Königsberg entfernt wird ein original nachgebauter "Keltischer Wehrturm" in holzbauweise errichtet. Dies ist eine Initiative, die im Rahmen des Projektes "Mythenreich", dem auch die Gemeinde Heimschuh angehört, umgesetzt wird und einen verstärkten Bezug zu dieser Region voller historischer Funde herstellen soll.

Zu dieser Siedlung und dem keltischen Wehrturm führt vom Kulturraum Königsberg aus ein kurzer Wanderweg.

Weitere Informationen:
Tourismusverband Heimschuh
Obmann:
Anton Koschak
Tel.:
03456/2401

Besuchen Sie uns auf www.heimschuh.com!








ERÖFFNUNG DES KULTURRAUMES KÖNIGSBERG

Zu einem völkerverbindenden Fest in einem vereinten Europa avancierte die Eröffnung des neuen Kulturraumes Königsberg am 29.05.2004 unter Anwesenheit von Landeshauptmann Waltraud Klasnic. Besonderen Besuch gab es aus der slowenischen Gemeinde Bistrica ob Sotli, die neben der Trachtenmusikkapelle Heimschuh aktiv an der Eröffnungsfeier mitwirkte und damit die gemeinsame Kulturgeschichte der Königsberge besonders unterstrich. Die benachbarten Gäste brachten ihren Dank für die liebgewonnenen Kontakte herzlich mit musikalischen Darbietungen sowie hausgemachten Spezialitäten aus der Landwirtschaft und Ölgemälden des heimischen Künstlers Joze Bozicek zum Ausdruck.

Mit der Eröffnung des grenzüberschreitenden Kulturraumes Königsberg - initiert von Tourismusverbandsobmann und Gastwirt Anton Koschak - hat das kulturelle Leben in der Naturparkgemeinde Heimschuh einen neuen, dem Zeitgeist entsprechenden Ausstellungsraum bekommen. Unter dem Titel "Königsberge, Eisen und Wein" wurde als Rahmenprogramm zur Landesausstellung "Die Römer" eine erste Ausstellung mit vielen Aspekten konzipiert. Dr. Diether Kramer vom Landesmuseum Joanneum berichtete bei der Eröffnungsfeier von einer intensiven Spurensuche - insgesamt stieß man auf 22 Königsberge quer durch Europa. Demnach ist das Projekt "Königsberg" noch lange nicht beendet. Wir hoffen noch mehrere solcher geschichtsträchtiger königlicher Berge und Orte zu finden, sind sich Dr. Kramer, Bürgermeister Innerhofer, Tourismusverbandsobmann Koschak und Ideenbringer Gerald Kremser einig.

Die Ausstellung Königsberge Eisen und Wein kann täglich bis 31. Oktober (Mittwoch und Donnerstag gegen Voranmeldung unter 03456/2401) besichtigt werden.

Ganz im Zeichen des Eisens steht das Projekt, das gemeinsam mit der Eduard-Staudinger-Hauptschule Leibnitz und dem Keltenschmied Ewald Stani vom 14. bis 18. Juni am Königsberg gestaltet wird. Nach historischen Vorbildern wird ein Schmelzofen aufgebaut, anschließend kann der Schmelzvorgang des Eisens hautnah miterlebt werden.


FOTOS VON DER ERÖFFNUNGSFEIER

AM 29. MAI 2004